0
Schüler
0
Lehrer/innen
0
Vertrauenspersonen
0
Voluntärin

Warum Indien?

Indien wird in 29 Bundesstaaten unterteilt, in jedem dieser Staaten wird eine eigene Landessprache gesprochen und gelehrt - und das, obwohl die indische Regierung Englisch und Hindi als Nationalsprachen definiert hat. 2009 wurde in Indien die Schulpflicht von 6 bis 14 J eingeführt.

Das indische Schulwesen untergliedert sich hierbei in private und öffentliche Schulen. Vor allem in den öffentlichen Schulen und in privaten Schulen mit geringen finanziellen Mitteln erfolgt der Unterricht vorrangig in der regionalen Landessprache. Die beiden Nationalsprachen Hindi und Englisch werden kaum gelehrt - obwohl diese beiden Sprachen unheimlich wichtig für die Zukunftschancen der Kinder sind.

Warum diese Schüler?

Die Schüler kommen aus dem Village und stammen aus einfachsten Verhältnissen, die Eltern sind Landarbeiter die bei Großgrundbesitzern arbeiten.
Diese Kinder sind natürlich benachteiligt nicht nur aus finanziellen Gründen sondern sie erhalten meistens wenig Unterstützung von den Eltern die selber keine Schulbildung erfahren haben und oft nicht lesen und schreiben können. Trotzdem sind die Leistungen von einigen Schüler sehr gut. Diese Schule liegt im Bundesstaat Rajasthan. In Rajasthan erhalten seit diesem Jahr die besten Klassenschülerinnen ein orangefarbenes Fahrrad für den Schulweg (siehe Foto unten). In diesem Jahr haben 9 der Schülerinnen dieser Schule ein Fahrrad erhalten.

Warum die Secondary School in Kota?

In Kota besuchte unser Mitglied Raymonde eine Schule etwas außerhalb von Kota, sehr ländlich gelegen. Die Eckdaten zur Schule: Es wird von der 1-10 Klasse unterrichtet, die Kids sind zwischen 6 und 14 Jahre alt. Es gibt 170 Schüler, gleiche Anzahl Mädchen und Jungs, sowie 14 Angestellte (12 Lehrer/innen, der Rektor u. sein Assistent). Die Unterrichtszeit geht von 8-14 Uhr.

English wird von der ersten Klasse an unterrichtet, jedoch sind die Lehrer in English nicht gut ausgebildet. Der Rektor hat Raymonde bei ihrem Besuch sehr freundlich empfangen und er spricht sogar fließend English. Die Schule ist sehr klein, hat wenige Räume und die Ausstattung ist veraltet.
Die Schüler erhalten täglich eine Mahlzeit, die in der Schulküche zu bereitet wird: Dal, Roti, Reis. Außerdem gibt es 3x wöchentlich sogar eine Banane. Zwei Köchinnen kochen in einer sehr kleinen Küche täglich das Mittagessen für die Kids. Schulunterricht und Verpflegung sind kostenfrei. Ebenso wird Personal, Schulbedarf und Schulmaterial (wie Bücher) bereitgestellt. An der Schule angeschlossen ist auch eine pre nursery school, wo die Vorschuluntersuchungen und Impfungen für die Kinder durchgeführt werden. Weiterhin ist auch ein Kindergarten für Kinder von 3 - 5 Jahren dort vorzufinden. Der Rektor führt diese Schule seit ca 2 Jahren und ist sehr motiviert. Er ist bemüht mit dem ihm zu Verfügung stehenden Mitteln die Schule so zu führen dass die Kinder so viel Unterstützung wie möglich erhalten. So hat er die Toiletten für die Mädchen umbauen und in der Halle Teppiche auslegen lassen damit die Kinder nicht auf dem Beton sitzen müssen. Die Schule verfügt über keinerlei Multimedia Ausstattung. Der gravierendste Umstand ist allerdings, dass 3 von 5 Schulräumen aufgrund starker Beschädigungen überhaupt nicht mehr benutzbar sind. Die Kinder bekommen deshalb Unterricht auf dem Boden in den Fluren.
Raymonde: "Ich denke diese Schule benötigt Unterstützung von uns."

Hintergrund zu Raymonde

Hintergrund zu ihrer Person und wie es zum Kontakt zur Schule kam

-folgt in Kürze-