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Warum Indien?

Das indische Schulwesen untergliedert sich hierbei in private und öffentliche Schulen. Vor allem in den öffentlichen Schulen und in privaten Schulen mit geringen finanziellen Mitteln erfolgt der Unterricht vorrangig in der regionalen Landessprache. Die beiden Nationalsprachen Hindi und Englisch werden kaum gelehrt - obwohl diese beiden Sprachen unheimlich wichtig für die Zukunftschancen der Kinder sind.

Hintergrund zu Raymonde

Seit 15 Jahren bereise ich Indien und bin von dem Land, den Menschen und der jahrtausend alten Kultur sowie Religion fasziniert. Indien ist ein Land mit vielen Facetten, bunt, laut und voller Überraschungen. Meine Reisen haben mich quer durchs Land geführt und ich habe die Vielfalt von Indien, seine Menschen, Religionen, Sprachen und Küchen kennen gelernt. Meine indische Freundin beschrieb einst Indien ist wie Europa in einem Land!

Vor ca. 6 Jahren habe ich Anil auf einer Reise durch Rajasthan kennen gelernt. Er ist "Driver" und hat mich damals 2 Wochen durch Rajasthan gefahren. Er stammt aus Rajasthan und lebt mit seiner Familie in Delhi. Durch ihn habe ich "real India" kennen gelernt. Er hat mir sehr viel über das Land, seine Menschen und ihren Alltag beigebracht. Wie alles begann... Während einer meiner Reise wurde ich, am Straßenrand von einer Familie zum Tee eingeladen. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und war sehr betroffen als ich sah in welcher Armut diese Familie leben mußte. So entschied ich spontan am nächsten Tag, Lebensmittel und Kleider für die Kinder vorbeizubringen. Die Überraschung war gelungen und die Freunde war sehr groß. Dies war der Anfang. Bestärkt durch Freunde und Bekannte wollte ich auch bei meinem nächsten Besuch in Indien " irgendwie " helfen. Ab da und bis heute reise ich sehr oft nach Indien und unterstütze Schulen und Kinderheime (z.B Schulrenovierungen und Schulmaterial, aber auch die Unterstützung eines Pflegeheims in Delhi mit Rollstühlen aus Deutschland sowie mehrere armer Familien habe ich vorangetrieben). Von Dezember 2017 - August 2018 habe ich dann meinen Traum erfüllt und habe in Jaipur in einem Mädchenheim als Volontär gearbeitet. 2017 stieß ich dann zu world's education und war mit meinen Bemühungen endlich nicht mehr alleine. Gemeinsam setzten wir uns nun für Kinder in Kota ein.

"Wer einmal nicht nur mit den Augen, sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland." - Hermann Hesse

Eure Raymonde.

Kinderheim Rangbari in Kota

In diesem Kinderheim hat Raymonde bei ihrem letzten Aufenthalt in 2019 für den Gemeinschafts- und Lernraum der Kinder 20 Tische und 20 Bänke besorgt. Damit ist nun sichergestellt, dass die Kinder zukünftig ihre Hausaufgaben an Tischen und Bänken und nicht mehr auf dem kühlen Boden auf einer dünnen Decke erledigen können. Raymonde ist ein persönliches Engagement vor Ort außerordentlich wichtig. Indem sie Bastelmaterialien, Malbücher, Stifte, Scheren und Kleber besorgte bastelte sie über Tage mit den Kindern und sang Englischlieder mit Ihnen.

Secondary School in Kota

2018 konnte Raymonde während ihres neunmonatigen Indienaufenthalt und ihrem damit verbundenen ehrenamtlichen Engagement für Straßenkinder in Jaipur auch eine Schule außerhalb von Kota besuchen. Die Eckdaten zur Schule: Es wird von der 1-10 Klasse unterrichtet, die Kids sind zwischen 6 und 14 Jahre alt. Es gibt 170 Schüler, gleiche Anzahl Mädchen und Jungs. Die Schüler dieser Schule kommen aus dem Village und stammen aus einfachsten Verhältnissen, die Eltern sind Landarbeiter die bei Großgrundbesitzern arbeiten. Diese Kinder sind natürlich benachteiligt nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern sie erhalten meistens wenig Unterstützung von den Eltern die selber keine Schulbildung erfahren haben und oft nicht lesen und schreiben können. Da wir Sprache als einen Schlüssel für den Zugang zu Bildung sehen, organisierte Raymonde einen Beamer für die Schule. Hierdurch können nun Englischvideos für das audio-visuelle Lernen im Englischunterricht eingesetzt werden. Weiterhin waren 3 von 5 Schulräume aufgrund starker Beschädigungen nicht benutzbar. Der Unterricht der Kinder wurde daher auf den Gängen abgehalten, womit auch der Einsatz des Beamers im Unterricht nur eingeschränkt möglich gewesen wäre. Daher verhalf sie der Schule über mehrere Wochen hinweg zur Wiederherstellung der drei maroden Räume. Dabei wurden auch neue Schultafeln und eine weiße Wand (für den Beamer) in den Räumen angebracht. Dafür war sie die gesamte Zeit über vor Ort und überwachte den Fortschritt.

2019 wurde dieser Fortschritt dann noch einmal persönlich von Ihr vor Ort begutachtet. Dabei konnte sie auch Schulranzen und Schulutensilien (Hefte, Stifte, Trinkflaschen) bei der Zeugnisübergabe an alle Schulkinder verteilen.

Raymondes Indien Engagement

Über das Kinderheim Rangbari und die Secondary School in Kota hinaus unterstützt sie ein weiteres Kinderheim für Mädchen, eine Familie und deren Schulkinder bei Bundi, ein Pflegeheim und Privatfamilien in Delhi sowie eine weitere Government Schule. Bei ihren jährlichen Aufenthalten versucht Raymonde immer alle diese Kinder, Familien und Schulen persönlich zu besuchen und den aktuellen Status zu begutachten. 

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