Reise zum Kindergarten of Joy

Unser Mitglied Andrea beschreibt ihre Reise nach Tansania und zum Kindergarten of Joy:

Der Weg nach Tansania:
Am letzten Sonntag, 9.12.18 ging es morgens um 4 bei mir daheim los. Der Flug ging um 7 – naja oder dann eigentlich spontan um 8. Nach einer kurzen Umsteigezeit in Amsterdam ging es weiter nach Tansania. Am Kilimanjaro Flughafen sind einige Passagiere aus und neue eingestiegen. Ziemlich spannend auch mal im Flugzeug sitzen zu bleiben und zu sehen wie alles gereinigt wird – wobei hier die ersten Unterschiede zwischen der Arbeitsweise in Afrika im Vergleich zu uns auffallen. Ordnung ist hier einfach etwas anderes.
In Dar es Salaam bin ich dann um 22:45 (also 20:45 deutsche Zeit) gelandet und dort ging es dann gleich zur Passkontrolle, da ich das Visum in Deutschland bereits beantragt hatte. So spart man sich sehr lange Wartezeiten aber bekommt hier nur ein Touristenvisum, auch wenn man ein Arbeitsvisum beantragt. Auch die Dame an der Kontrolle hatte alle Zeit der Welt und keine Eile. An diese Entschleunigung muss man sich erstmal gewöhnen. Zum Glück gab es keinerlei Probleme bei der Gepäckkontrolle, sodass ich mit meinen Spenden von Spielsachen, Kleidung, Kuscheltieren, bis hin zu 3 Laptops, 1 iPad und 12 Handys ganz ohne Probleme einreisen konnte.

Albert, der Kindergarten-Gründer:
Wie vereinbart hat mich Albert (siehe Bild) mit einem Schild in der Hand auch schon erwartet. Es ist meistens hilfreich vor dem Abflug nochmal dran zu erinnern, wann genau man kommt. Wie ich mitbekommen habe, hat nicht jeder Freiwillige das Glück direkt in Empfang genommen zu werden, da die Uhren hier einfach anders ticken. Albert ist super nett und hat mich herzlich begrüßt und sogar mit dem Auto abgeholt. Normalerweise fahren die Freiwilligen mit dem Bus nach Mafinga. Dieser fährt täglich um 6 in der früh und die Fahrt dauert ca. 10 Stunden. Da meine Ankunft nachts war, sind wir erstmal ins Hotel. Dort wählt Albert immer lieber ein günstiges und schlichtes Hotel. Ich hatte ein Zimmer mit eigenem Bad. Natürlich alles super einfach und keinerlei Luxus – aber ich habe auch nicht mehr erwartet und glaubt mir, im Vergleich zu jetzt war das Bett dann Luxus ?
Albert und ich sind dann noch kurz Essen gegangen und haben uns gleich super gut verstanden und über alles mögliche gesprochen. Er ist ein guter Kerl mit einer großen Vision und tollen Einstellung.

 

Der Weg nach Mafinga:
Nachdem wir um 1:30 dann im Hotel waren und unsere Fahrt schon um 3:45 losging (nicht wie vereinbart um 3:00 ?), und ich viel zu viele erste Eindrücke im Kopf hatte und die Hitze einen erschlägt, konnte ich nur knapp eine halbe Stunde schlafen. Erstaunlich war es zu sehen dass die Stadt um 4 Uhr morgens in totaler Dunkelheit schon sehr belebt ist. Alle Leute fahren zur Arbeit oder fangen bereits an zu arbeiten. Auf unserem Weg konnte ich die schönen Landschaften, viele Menschen, das ändernde Wetter und einen tollen Sonnenaufgang bestaunen. Mein Highlight: wir kamen durch einen Nationalpark. Hier zeigte sich gleich am ersten Tag die Schönheit Afrikas. Ich hab super viele Tiere gesehen. Ein Zebra direkt am Straßenrand zum Greifen nah, Giraffen, unzählige Antilopen, Büffel, Affen die auf der Straße spazieren und so weiter…War unglaublich und hatte ich nicht erwartet. Zwischendurch haben wir eine kurze Pause gemacht und gefrühstückt. Tee und Pfannkuchen – die genauso schmecken wie beppi uns ? Egal wo man hier unterwegs ist, fällt man als weiße Person total auf. Manchmal ist es anstrengend immer beobachtet zu werden aber man gewöhnt sich dran und grundsätzlich freuen sich alle dich zu sehen und sind super nett. Und nach ca. 9 Stunden Fahrt sind wir dann auch endlich im Kindergarten in Mafinga angekommen…

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