Background: Anna, Marcel & der Kindergarten of Joy – Teil 2

Marcel, Anna & der Kindergarten of Joy - Teil 2/2

Marcel und Anna sind Mitglieder bei world's education und begleiten das Tansania Projekt Kindergarten of Joy bereits seit 2016. Sie erzählen, wie es dazu kam und was die beiden daran motiviert sich für die Kindergartenkinder einzusetzen...

Marcel

Anna

Lese: Teil 1

  1. Wie genau wollt ihr den Kindergarten weiterhin unterstützen?
    Das Hauptproblem ist, dass sich der Kindergarten aktuell auf einem gemieteten Grundstück befindet. Dieses ist sehr teuer und da den Kindergarten auch Kinder besuchen können, die keine Gebühren zahlen können, reicht das Geld vorne und hinten nicht. Deshalb haben wir schon während unseres Aufenthaltes Spenden von Freunden und Familien gesammelt. Von diesem Geld haben wir ein Grundstück gekauft und die ersten Baumaßnahmen wie Zäune und Grundmauer vorgenommen. Doch jetzt ist das Geld aufgebraucht und der Bau gerät ins Stocken. Der erste Schritt ist daher, das angefangene Bauprojekt zu Ende zu bringen. Danach widmen wir uns dann neuen Projekten wie zum Beispiel die Weiterbildung der Lehrer, den Bau eines Brunnens und und und…
  2. Warum sollten wir gerade euch unterstützen und nicht eine große, bekannte Hilfsorganisation?
    Naja ich sag mal so: Weiß man wirklich was mit seinem Geld passiert, wenn man es an eine große Organisation spendet? Meistens ist das so, weil das Feedback fehlt. Bei uns bekommt man jedoch, vorausgesetzt man möchte, regelmäßig Informationen und Bilder über die neusten Entwicklungen. Das finden wir persönlich sehr wichtig, damit die Leuten sehen, was mit ihrem Geld passiert. Darüber hinaus haben wir keinen Kostenapparat. Jeder gespendete Euro kommt auch dem Projekt zu Gute – das ist nicht immer so!
  3. Wie ist eure Verbindung zum Verein world's education?
    Damit schließt sich auch der Kreis. Wir stehen nach wie vor – teilweise sogar täglich – mit dem Leiter des Kindergartens Albert K. und den anderen Mitarbeitern vor Ort  in Kontakt. Albert berichtet regelmäßig aus erster Hand über Fortschritte des Projekts und informiert uns über Neuigkeiten. So können wir auch gut abschätzen, wo die Bedarfe wirklich liegen, sodass die Spenden optimal genutzt werden können. Albert ist hier sehr bemüht, verantwortungsvoll und sorgfältig. Stehen größere Ausgaben an, fragt er uns um Rat, ob wir die „Investitionen“ für sinnvoll erachten und zustimmen würden. Wir können also sagen, dass alles sehr transparent gehalten wird und der Austausch durch die sozialen Medien schnell und unkompliziert klappt. So fühlt es sich manchmal an, als wären wir vor Ort obwohl uns ca. 11.000 km trennen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*